Sehr nett fand ich auch die (unter 4 Augen geäußerte) Bemerkung meines RA über den Beklagten und seine Zeugen (in der Pause nach dem Gütetermin): "Das sind drei ********** [zensiert :)], das ist ganz eindeutig. Die haben sich zwar alle etwas hergerichtet, aber einmal dran kratzen, dann ist der Lack ab." *g*
Der gegnerische RA hat sich auch nicht gerade ausgiebig ins Zeug gelegt – nach jeweils einer Frage an jeden Zeugen war er auch schon wieder still, wahrscheinlich war ihm das Risiko zu groß, noch mehr Widersprüche offen zu legen.
Sein einziger "Auftritt" war die herablassende Ablehnung des Vergleichsvorschlages – die aber mit Sicherheit gegen seinen Rat vom Beklagten durchgeboxt wurde.
Sein einziger "Auftritt" war die herablassende Ablehnung des Vergleichsvorschlages – die aber mit Sicherheit gegen seinen Rat vom Beklagten durchgeboxt wurde.
Mein RA fing sich noch einen kleinen Rüffel der Richterin ein, als er Zeuge 1 vorhielt: "Sie erinnern sich hier auch nur an das, was Sie aussagen sollen, oder?", worauf ihn die Richterin ermahnte, keine Suggestivfragen zu stellen. ;)
Echt genial! Ein klarer Fall für Richterin Barbara Salesch. *lol* Aber ich kann es bestätigen, dass es vor Gericht tatsächlich so zugeht. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen!
Comment by enigma — 27.05.2004 @ 23:09
Mein Güte, bei diesen Gerichtsverhandlungen im Fernsehen gähne ich ja immer, aber dieser “wahre Fall” hier ist spannender als jeder Krimi. War die gegenerische Partei eigentlich Nachkommenschaft von Münchhausen?
Comment by Ellen — 27.05.2004 @ 23:14