Der diesjährige Sommerausflug meiner Firma begann mit einer vierstündigen Kanufahrt bei Eitorf und endete mit einer Strandfete im “km 689″. Genießt die Fotostrecke (am besten von hinten nach vorn dank Flickrs komischer Ordnung).
20.08.2005
16.08.2005
Da steppt der Papst im Kettenhemd
Als alter Buddhist sehe ich den religiösen Aspekt des Weltjugendtages in meiner Heimatstadt ja eher kritisch. Trotzdem werde ich Donnerstag dabei sein, wenn zum ersten Mal seit Jahrhunderten ein deutscher Papst im Kölner Dom ist.
Ansonsten werde ich weiterhin junge Katholikinnen zur dunklen Seite bekehren.
14.08.2005
Ist ja gut!
So, alle, die mich genervt haben, ich solle meine Bilder doch auf Flickr hochladen, sind hoffentlich jetzt zufrieden.
Dabei sind doch Rebekkas viel schöner.
13.08.2005
Vergänglichkeit
Miss Ellie ist tot.
Buddha sei Dank: Miss Ally lebt noch. Und wie!
Und deswegen gibt es in ein paar Tagen schon wieder einen neuen Ausschnitt aus einer neuen Kurzgeschichte.
07.08.2005
Zehn Punkte (plus ein paar) zur Freiheit
Der 10-Punkte-Plan von Jimmy Wales von der Wikimania. Ergänzt um Feedback aus dem Auditorium.
1. Free the encyclopedia.
2. Free the dictionary.
3. Free the music.
3′. Free the search engines.*
4. Free the arts.
5. Free the product identifiers.
6. Free the maps.
7. Free the curriculum.
8. Free the file formats.
9. Free the TV listings.
10. Free the communities.
* (nicht auf der originalen Liste)
06.08.2005
Now playing
Eines der erfolgreichsten Alben der letzten 10 Jahre – Alanis ‘count the consonants carefully’ Morissettes “Jagged Little Pill” – dreht sich zur Zeit in der Akustik-Version in meinem Player.
Ja, ich weiß, ich bin von vorgestern. Ich habe keinen iPod, keinen iPod Mini, keinen iPod Shuffle, noch nicht mal einen iPod-Radiergummi. Deswegen passieren mir auch nie so lustige Dinge wie meinem Kollegen Jens, dessen iPod der ersten Generation schon mal jemanden zu der Frage veranlaßte “Ist das schon das neue Modell, die 4. Generation?”
Dennoch gefielen mir die Unplugged-Aufnahmen von 1999 eigentlich noch besser. Auch wenn Alanis seit “So-Called Chaos” eher aussieht wie Sigourney Weaver. Aber neue Frisuren müssen ja auch mal sein. Solange sich ihr Markenzeichen nicht ändert – Worte auf Silben zu betonen, auf denen sie noch nie ein Mensch zuvor betont hat. Und so Lieder zu erzeugen, die sich anhören, als hätten zwei Personen Musik und Text unabhängig voneinander geschrieben und dann zusammengeworfen.
Und ich habe nun so verdammt oft Apple erwähnt und auf deren Store verlinkt, daß ich mir ein bissl Bestechungs-Hardware verdient habe, oder, Steve Jobs? Ansonsten: wie sagte doch gestern Jimmy Wales? “Free the music.“
05.08.2005
Wikimania 2005
Auch ich war da. Zur Keynote von Jimmy Wales und interessantem Tech-Talk am Nachmittag. Lustig ging es auch zu. Etwa beim Ansager im Großen Saal, der auch gut in “Bewegte Männer” gepaßt hätte und mich verblüffend an Bruno aus der “Ali G Show” erinnerte. Und dessen Englischkenntnisse nur noch von meinen Suaheli-Fähigkeiten unterboten werden.
Oder dem Holländer, der unbedingt beweisen wollte, daß man seine Software innert Minuten auf einem jungfräulichen Rechner installieren kann. Dabei aber nicht bedacht hat, daß ein 5-MB-Download über das lokale WLAN doch nicht so wirklich schnell geht – dutzenden von Laptops der Wikimania-Besucher sei’s gedankt. Kein “ich hab da mal was vorbereitet“. Wodurch ich fast noch den Zug verpaßt hätte. Schön, daß Frankfurter Taxifahrer roten Ampeln durchaus dieselbe Verachtung entgegenbringen können, wie es der römische Autofahrer schon von Geburt an tut.
Am spannendsten aber die Menschen aus aller Welt, die man da trifft. Bis hin zur aus New York kommenden Israelin mit spanischem Namen im brasilianischen T-Shirt. Deren Vortrag morgen verpasse ich leider, so wie den meines Chefs am Sonntag. Dafür lernt man auch nette Damen bei bzw. nach der Zugfahrt kennen. Ob das nun das Verdienst vom sanften Reisen bei 250 km/h im ICE-3 ist oder dem heftigen Platzregen, der pünktlich auf den letzten 10 km einsetzte und uns an den Bahnhofstoren erneut zusammenführte, zu verdanken ist – wer kann das sagen?
04.08.2005
eBay: Kein generelles Rücktrittsrecht des Anbieters bei nachträglich festgestellten Mängeln
Das OLG Oldenburg hat sich im Urteil 8 U 93/05 vom 28.7.2005 in Analogie zu einem alten Fall mit der Frage auseinandergesetzt, unter welchen Bedingungen ein Verkäufer eine Auktion rechtswirksam abbrechen kann.
Kernsatz:
“Die Besonderheiten von Internetauktionen erfordern die Unwiderruflichkeit der Vertragsangebote; der Bieter wäre der Willkür des Anbieters ausgesetzt, wenn dieser es sich jederzeit überlegen könnte, ob er ein Angebot gelten lassen will oder nicht.“
Im vorliegenden Fall konnte der VK, der nachträglich entdeckte Schäden am angebotenen Fahrzeug behauptete, sich nicht auf Irrtum (§119 II BGB) berufen und mußte den Kaufvertrag erfüllen.
01.08.2005
Patente Idee
Es gibt nicht nur patente Frauen, sondern auch schon einen automatisierten Patent-Generator. Ich melde heute gleich mal “Decoupling the Transistor from Fiber-Optic Cables in Semaphores” an.