WORTE ----- Ein Gefühl zu beschreiben, für das Worte fehlen Gleich wie oft den Dichter die Muse geküßt Den Schmerz zu erleben, jede Nacht sich zu quälen Die Zeit ohne Leid so verzweifelt vermißt Es fehlen die Worte, das Gefühl zu beschreiben Das Ausmaß des Glücks und die Tiefe der Pein Die Wunden, die pochend im Herzen verbleiben Die Liebe kann schlimmer als Einsamkeit sein Das Gefühl zu beschreiben, fehl'n selbst mir die Worte Ich wär gern bei Dir, und dann doch wieder nicht Lieber blind starrgefroren an dunklerem Orte Als nur noch Dein Spielball, verbrannt von Deinem Licht Viele Worte schreib ich, das Gefühl beschreibt keins Wie ich leidenschaftlich gehaßt und geliebt Weil es auf der Welt noch ein Herz so wie Deins - Grausam und doch wundervoll menschlich - nicht gibt Viele Worte schreib ich, keins beschreibt das Gefühl Wie ich Dich verzweifelt geliebt und gehaßt Ich bleibe entflammt, Du berechnend und kühl Bis es in der Ewigkeit langsam verblaßt (Kai, 24./27.10.2005)